"Fraktion im Kiez" in der Dänenstraße

Veröffentlicht am 16.03.2016 in Fraktion

Die Caritas-Beratungsstelle in der Dänenstraße 19 ist vielen ein Begriff. Und das nicht erst, seit ihre Leiterin Renate Stark für ihr unermüdliches Engagement im vergangenen Jahr mit der Pankower Bezirksmedaille ausgezeichnet wurde. Wer Hilfe in sozialen Notlagen sucht, findet in der Dänenstraße seit mehr als 35 Jahren kompetente und gut vernetzte AnsprechpartnerInnen, die mit ihrer Beratung zur Seite stehen. So etwas spricht sich rum.

Neben der allgemeinen Sozialberatung bietet die Caritas in der Dänenstraße seit dem vergangenen Jahr auch eine Migrationsberatung an, die Renate Stark der Pankower SPD-Fraktion am Montagabend vorstellte. Dabei richten sich spezielle Angebote zum einen an erwachsene Migranten, beispielsweise zur Vermittlung von Sprach- und Integrationskursen oder der Beratung zur Anerkennung von Berufsabschlüssen. Zum anderen spricht der Jugendmigrationsdienst zugewanderte junge Menschen im Alter zwischen 12 und 27 Jahren an und zielt darauf ab, ihre Integrationschancen durch verschiedene Förderungen zu verbessern.

Für beide Angebote ist bislang ein gefestigter Aufenthaltsstatus nötig. Die Caritas-MitarbeiterInnen in der Dänenstraße können den aktuell nach Berlin kommenden Geflüchteten also erst nach einer entsprechenden Anerkennung weiterhelfen. Ein Modellprojekt des Jugendmigrationsdienstes, jmd2start, setzt nun früher an und richtet sich an geflüchtete Jugendliche im Asylverfahren und deren Eltern. Mit einer Erstberatung, Gruppenangeboten und spezifischen Maßnahmen zu den Schwerpunkten Ausbildung/Arbeitsmarkt und schulische Integration soll ihnen der Weg in die Gesellschaft geebnet werden. Die Herausforderung in der Beratung liegt laut Renate Stark vor allem in den unterschiedlichen Voraussetzungen beim Bildungsstand, dem persönlichen Hintergrund und auch der Erwartungshaltung der überwiegend männlichen Migranten. Das macht die Arbeit der Beratungsstelle anspruchsvoll, aber mindestens genauso spannend.

 



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