Keine Wahlkampftaktik beim Rangierbahnhofsgelände

Veröffentlicht am 10.05.2011 in Stadtentwicklung

SPD für integriertes Gesamtkonzept und umfangreiche Bürgerbeteiligung

Zur Entwicklung des Geländes des ehemaligen Rangierbahnhofs durch die Krieger Grundstücks GmbH erklären der Kreisvorsitzende der SPD NordOst, Alexander Götz, die SPD-Wahlkreisabgeordneten Sandra Scheeres (Pankow-Süd und Heinersdorf) und Torsten Schneider (Pankow Zentrum, südliches Niederschönhausen, westliches Französisch-Buchholz) sowie die Vorsitzende der SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Pankow, Sabine Röhrbein: „Wir begrüßen die Entwicklung des Geländes durch den Eigentümer. Die von ihm erworbene große Brache mitten in Pankow ist eine der größten unbebauten Freiflächen in Berlin, ihre Entwicklung wird den Bezirk nachhaltig verändern.

Neue städtische Räume öffnen sich, das Kissingenviertel und der Kiez an der Damerowstraße wachsen enger zusammen, neue Arbeitsplätze und neue Wohnungen werden geschaffen. Das Pankower Zentrum und unser Bezirk insgesamt werden durch eine sorgsam ausbalancierte Nutzung aus Einkaufserlebnis, Freizeitgestaltung, Wohnen und öffentlichen Einrichtungen noch mehr an Attraktivität gewinnen.

Wer wie Bündnis 90/die Grünen die Entwicklungsperspektiven aus wahltaktischen Gründen aufs Spiel setzt, schadet dem Bezirk und den Menschen, die sich auf die neu entstehenden Angebote freuen. Hier wieder einen Gleiskörper zu errichten, ist eine absurde Idee, die die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger nicht ernst nimmt. Sie beweist einmal mehr, dass grüne Politik eine Politik der Verhinderung und des Stillstands ist.

Wir appellieren an die Pankower Politik, eine sachgerechte zielorientierte Diskussion über die Entwicklung der Fläche zu führen – auch und gerade mit den Bürgerinnen und Bürgern. Wegen der Bedeutsamkeit des Vorhabens ist für uns eine weitreichende Bürgerbeteiligung unverzichtbar. Schon frühzeitig hat sich die SPD deshalb mit Gewerbetreibenden, den Anwohnerinnen und Anwohnern und anderen Akteuren zusammengesetzt. Wir haben den Eigentümer darin bestärkt, seine Pläne offensiv und transparent an die Pankowerinnen und Pankower heranzutragen. Den weiteren Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern müssen Bezirk und Eigentümer aber gemeinsam führen. Unser Ziel muss es sein, dass sich die Anregungen aus der Bevölkerung im Bebauungsplan widerspiegeln und sie sich in hohem Maße mit dem Projekt identifiziert.

Wir favorisieren ein integriertes Gesamtkonzept, das Gesamtvorhaben muss sich in den vorhandenen städtischen Raum einfügen. So darf die Neuansiedlung von Einzelhandel nicht zulasten der gewachsenen Stadtteilkerne gehen. Daher sind die neuen Verkaufsflächen nur im östlichen Bereich mit Anbindung über die Prenzlauer Promenade sinnvoll anzusiedeln. Deshalb ist für uns auch ein Verkehrskonzept wesentlich, das die Auswirkungen der zu erwartenden Verkehrsströme für die angrenzenden Wohnquartiere minimiert und die Potenziale des Öffentlichen Nahverkehrs voll ausschöpft.“

 
 



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