Mahnendes Gedenken an die Opfer der Pogromnacht

Veröffentlicht am 11.11.2014 in Geschichte

Mahnmal auf dem jüdischen Friedhof in Weißensee; Foto: BS

Der 9. November steht wie kein zweites Datum für die wechselhafte deutsche Geschichte und macht dabei deutlich, wie nah unermessliches Leid und grenzenlose Freude manchmal beieinander liegen. Denn neben dem Mauerfall vor 25 Jahren jährt sich an diesem Datum auch die Pogromnacht. Aus diesem Anlass gedachten Vertreter der Pankower SPD-Fraktion auf den jüdischen Friedhöfen in Weißensee und Prenzlauer Berg der Opfer der Shoa.

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurden in ganz Deutschland Synagogen zerstört und in Brand gesteckt, unzählige Juden wurden verschleppt und umgebracht. Die Vorsteherin der BVV, Sabine Röhrbein, und Pankows Bezirksbürgermeister Matthias Köhne erinnerten an die Verbrechen und menschenverachtende Ideologie des Naziregimes sowie an die Verantwortung, die für jeden Einzelnen im Hier und Heute daraus erwächst.

 



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