Wieder Leben in Kurt-Tucholsky-Bibliothek

Veröffentlicht am 30.06.2008 in Kultur

"Dass die Stadtteilbibliothek in der Esmarchstraße mit ehrenamtlichem Personal ihre Arbeit wieder aufnimmt, ist ein großer Erfolg für Pankow.
Durch ihr ehrenamtliches Engagement bringen die im Verein 'PRO KIEZ Bötzowviertel' organisierten Bewohnerinnen und Bewohner des Bötzowkiezes zum Ausdruck, dass die Berliner Stadtteilbibliotheken dringend gebraucht werden." Mit diesen Worten kommentieren die kulturpolitischen Sprecher der SPD, Rona Tietje, und der Linksfraktion, Matthias Zarbock, die erfolgreiche Wiedereröffnung der Kurt-Tucholsky-Bibliothek durch engagierte Anwohnerinnen und Anwohner am 28. Juni 2008.

Der Bezirk Pankow, der Personaleinsparvorgaben des Senats umsetzen muss, hatte den Standort nicht halten können. Zunächst hatte die Bürgerinitiative Unterschriften gesammelt, sich dann aber entschlossen, die Bibliothek als Teil des Netzes der Pankower Stadtbibliothek ehrenamtlich selbst zu betreiben. "Wir wünschen dem Verein 'PRO KIEZ Bötzowviertel' viel Erfolg und sichern unsere weitere Unterstützung zu", so Tietje und Zarbock. "Wir hoffen aber auch, dass dieses Signal auf der Landesebene klar verstanden wird: Ehrenamtliches Engagement kann und darf nicht als dauerhafter Lückenbüßer für den Abbau der kommunalen Kultur herhalten. Die Bezirke brauchen eine auskömmliche Finanzausstattung, um das zu erhalten, was die Mehrzahl der Bürgerinnen und Bürger als unerlässlich betrachtet."

 



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